Sowohl in der Psychologie, wie auch in der Medizin ist der Begriff „Trauma“ zu finden. Wenn von Traumapatienten die Rede ist, sind solche Menschen gemeint, die beispielsweise Opfer von Gewalt, von Unfällen, Misshandlungen, Vernachlässigung oder Missbrauch sowie Schicksalsschlägen sind. Sie haben äußere Verletzungen oder Verletzungen der Psyche erlebt, die sich als seelischer Schock manifestiert haben.

Gerade Traumapatienten benötigen einen Therapeuten mit entsprechenden Kenntnissen, der verantwortungsbewusst handelt. Überraschenderweise wird vielerorts immer noch davon ausgegangen, dass eine extreme Konfrontation mit dem Trauma oder ein Durcharbeiten der Situation der richtige Weg ist, um diesen Menschen zu helfen.

Es gibt aber bedeutend sanftere Methoden, mit denen eine Traumatherapie durchgeführt werden kann. Der Betroffene erhält die nötige Hilfe, ohne zu großen Belastungen ausgesetzt zu werden. Bei der Hypnose kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz, wo der Betroffene nicht erneut das komplette Trauma durchleben muss, um die negativen Verknüpfungen aufzulösen.

Ein Trauma begründet sich auf unterschiedlichen Erlebnissen, wodurch sich auch eine Unterscheidung in den Begrifflichkeiten ergibt. Zu finden sind:

  • Monotrauma – einmaliges Geschehen, welches zeitlich klar begrenzt ist
  • Entwicklungstrauma – meist aus der Kindheit und wurde über einen längeren Zeitraum erfahren
  • Multitrauma – mehrere unterschiedliche oder gleichgelagerte Erfahrungen bei unterschiedlichen Erlebnissen

Sanfte Traumatherapie als Behandlungsmethode

Die sanfte Hypnosetherapie geht behutsam und stabilisieren an die Problematik heran und sorgt für eine psychische Stärkung. Die unterschiedlichen Techniken sprechen gezielt das Traumata an, indem verschiedenen Ebenen, wie beispielsweise Emotionen und Gehirnareale stimuliert werden. Die Aufarbeitung eines Traumas unter Hypnose wird mit großer Sorgfalt und Bedacht durchgeführt. Grundlegend ist bei der Behandlung wichtig, dass der Betroffene stabil ist.

Traumapatienten können auch an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, wodurch Ängste, Übererregbarkeit, Schlafstörungen und Hyperaktivität entstehen können. Zudem sind vielfach auch Störungen des vegetativen Nervensystems vorhanden. Schreckhaftigkeit, Verwirrtheit und Panikattacken gehen damit einher. Mit Hypnose lassen sich Traumafolgestörungen lindern oder sogar beheben.