Panikattacken beeinflussen das tägliche Leben und sorgen dafür, dass der Betroffene sich vom alltäglichen Leben isoliert. Diese Angststörung tritt vielfach im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf und betrifft 3 bis 4 Prozent der Bevölkerung. Panikattacken treten vielfach in Verbindung mit der Angst vor einem Aufenthalt in der Öffentlichkeit auf. In der Fachsprache wird dieses als Agoraphobie bezeichnet.

Panikattacken sind nicht vorhersehbare Anfälle und gehen mit Schwitzen, Herzrasen und Angstzuständen bis hin zu Todesängsten einher. Der Betroffene hat keine Kontrolle über die Panik. Die Symptome werden zudem als große Belastung empfunden. Einhergehend entwickelt sich eine Angst vor dem Auftreten der Panikattacke, wodurch die Isolation des Betroffenen vorprogrammiert ist.

Das Zurückziehen der betroffenen Person hat enorme Auswirkungen auf das Sozialverhalten. Wenn es sich bei den Panikattacken um eine generalisierte Angststörung handelt, sind verschiedene Reize ausschlaggebend für die Angst. Sie gehen mit einer erhöhten Wachsamkeit, Übererregbarkeit sowie Anspannung einher und treten über einen längeren Zeitraum auf. 

Hypnosetherapie bei Panikattacken

Die Hypnosetherapie bei Panik hat das Ziel, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen. Dabei hilft die Deutung der körperlichen Ereignisse. Der Ansatz der Therapie beruht darauf, eine Lebensweise zu entwerfen, die sich durch eine gelungene Balance ergibt. Hergestellt wird diese Balance durch An- und Entspannung. Es gibt unterschiedliche Methoden, um Panikattacken mit Hypnose zu therapieren. Dazu gehören:

  • Tiefe, neuronale Entspannung (therapeutisch als Trance-Zustand bezeichnet)
  • Suggestionen psychisch neu ordnen
  • Techniken zur energetischen Angstlösung

Während der Hypnose werden Blockaden gelöst, die verwendeten Ressourcen ausfindig gemacht und bereitgestellt. Die Hypnosetherapie von Panikattacken lehrt auch die Selbsthypnose, um in bisher gefürchteten Situationen die Kontrolle behalten zu können. Durch die Hypnose werden alte, belastende Denk- und Verhaltensmuster durch neue, positive ersetzt. Sie führen dazu, dass der Betroffene die Situationen anders bzw. positiver erlebt. Ein normales Leben ist wieder möglich.